Leistungen:
| Erfolgreiche Veranstaltung „Einstieg in die Unternehmensberatung“ |
| Dienstag, den 08. Dezember 2009 um 00:00 Uhr | |
Der Abend begann mit einer geschlossenen Gesprächsrunde, die von Thomas Jurk und Jessica Richter geleitet wurde. Hierbei wurde nicht nur mit den Moderatoren sondern auch untereinander spannende Diskussionen geführt. Die Themen reichten von typischen Klischees von Beratern bis hin zu lustigen Reise-Anekdoten oder der derzeitigen wirtschaftlichen Lage. Einer der Schwerpunkte lag natürlich auf dem Thema der Work-Life-Balance und der Arbeitsstundenzahl. Arbeiten Berater wirklich 80 Stunden pro Woche? Ist eine Familiengründung undenkbar und ist man eigentlich ständig nur unterwegs? Erstaunlicherweise fielen die Antworten anders aus als erwartet. Die meisten der anwesenden Berater waren verheiratet und hatten Kinder. Außerdem arbeiten sie vorrangig 50 und keine 80 Stunden pro Woche. Beruhigenderweise waren sich alle darüber einig, dass eine höhere Stundenzahl höchst ineffizient und nicht alltäglich sei - Erleichterung machte sich im Saal breit. Außerdem wollten die Moderatoren wissen, wie denn nun ein „typischer Berateralltag“ aussehe. Eine allgemeingültige Antwort gäbe es darauf nicht, da waren sich alle einig - dafür sei dieser Beruf viel zu abwechslungsreich und fordere einen ständig mit neuen Aufgaben heraus. Selbstverständlich wurde auch der Frauenanteil in Unternehmensberatungen thematisiert. Hier vielen die Antworten äußerst unterschiedlich aus. Bei Innovalue lag die Frauenquote bei sage und schreibe 0%, während sowohl Bearing Point als auch Accenture ein wesentlich höheren Anteil von 33% bekunden können. Auch der Wiedereinstieg nach der Geburt eines Kindes war Gegenstand der Gesprächsrunde. Zunehmend machen nun wohl auch Männer von ihrem Vaterschaftsurlaub Gebrauch. Allerdings sei die Zahl der Frauen, die wieder einsteigen und voll arbeiten, sehr gering. Aber was nun, nachdem man erfahren hat, wie das Leben eines Beraters aussehen kann? Was man braucht, um in die Unternehmensberatungsbranche einzusteigen ist weites gehend bekannt. Sehr gute Noten, Auslandserfahrung, viele Praktika, ausgeprägte Sozialkompetenzen und möglichst außeruniversitäres Engagement sollte jeder Bewerber mitbringen – dies bestätigten auch die anwesenden Berater. Doch in einem Aspekt waren sich alle anwesenden Herren einig: sie wollen ja keine langweilige Geradlinigkeit. Rüdiger Stern von Accenture sagte hierzu: „Ein Lebenslauf sollte nicht zu glatt sein - der Bewerber muss mein Interesse wecken, mich neugierig machen.“ Bei einem Verein wie BCPro mitzumachen sei beispielsweise etwas außergewöhnliches, was Lust machen würde, genauer in die Bewerbungsunterlagen zu schauen. Nach einer anschließenden offenen Fragerunde ging es weiter zu einem kleinen Get-Together. Die Berater blieben noch länger, um bei einer Brezel und einem Glas Sekt, den BCProlern in kleinen Runden ihr offenes Ohr zu leihen. Dieser sehr gelungene Abend hat vor allen Dingen einen guten Einblick in eine mögliche Zukunft in der Unternehmensberatungsbranche ermöglicht. Diese Chance wurde dankend von über 30 BCProlern wahrgenommen. An dieser Stelle sei noch einmal ein großes Dankeschön an die Moderatoren, Thomas und Jessica sowie das Ressort Externes für einen rundum gelungenen Abend ausgesprochen. Sicherlich wird diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder ein voller Erfolg werden. |